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| Adriana und Javier Ochoa. |
verkosten ist das aufmerksame Probieren eines Produktes dessen Qualität wir beschreiben wollen; dafür setzten wir unsere Sinne ein, im speziellen den Geruchs- und Geschmackssinn, ohne das Sehen zu vergessen. Wir wollen sowohl seine positiven als auch negativen Eigenschaften erkunden und sie beschreiben.
Wir sind alle in der Lage, Weine zu verkosten. Die Aufgabe ist methodisch vorzugehen und regelmäßig zu üben. Wir müssen aufmerksam und konzentriert sein, um den Wein in seiner Gesamtheit beschreiben zu können.
Verkostungsbedingungen
Der Verkostungsraum sollte gut beleuchtet, belüftet und frei von Geräuschen sein. Tageslicht ist zur Bewertung der Farbe des Weins besser. Man sollte bedenken, dass z.B. rauchen die Verkostung verfälschen kann. Nach einem Essen ist eine Verkostung schwierig. Auf jeden Fall sollte der Verkoster ruhig und entspannt sein. Müdigkeit, Schmerzen oder Sorgen vermindern die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit.
Das wichtigste Instrument eines Verkosters ist das Glas. Dieses sollte immer aus durchsichtigem, dünnem und farblosem Glas sein und keine Gravuren oder Verzierungen aufweisen. Das Glas wird immer am Stiel gehalten, damit der Wein sich nicht erwärmt oder das Glas verschmutzt wird.
Wir füllen das Glas zu einem Drittel mit Wein, damit wir die Farbe beurteilen können, welche sich sonst bei mehr Flüssigkeit verändern würde. Außerdem benötigen wir den Raum zum Schwenken, damit sich die Aromen besser entfalten können.
Ein wesentlicher Faktor bei der Verkostung ist dieTemperatur Ab einer Temperatur über 14 °C verflüchtigen sich die Aromen und sie verschließen sich unter 8 °C.
Falls mehrere Weine verkostet werden, ist es wichtig die Reihenfolge von Weiß- zu Rotwein und von jungen zu alten Weinen einzuhalten. Süßweine kommen immer zum Schluss.
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