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| Überwachung der Fassreife |
Die Reifung von Weinen ist eine verhältnismäßig neue Technik. Sie entstand Ende des 18. Jahrhunderts aus der Beobachtung, dass sich Weine, die zum Transport in Fässer aus verschiedenen Hölzern gefüllt wurden, positiv entwickelten.
Nicht alle Weine sind zur Reifung geeignet. Einflussfaktoren sind: Klonselektion, Rebschnitt, Böden und die Weinbereitung. Sie spielen eine große Rolle bei der Entscheidung. Tatsächlich ergibt sich eine höhere Qualität durch das Klima, die Ausrichtung des Weinberges und die Zusammensetzung des Bodens.
Die Dauer der Reifung in Eichenfässern wird durch die Entwicklung des Weines bestimmt. Die Reifung beeinflusst bei den Weinen die Farbe (von violett bei jungem Wein nach Kirsch- oder Ziegelfarben bei gereiftem), das Aroma und den Geschmack (Weichheit, Eleganz, Ausgewogenheit und Rundheit). Nach der Reifung in Barriques reift der Wein ein zweites Mal in den Flaschen, die dann in den Handel kommen. Ziel ist es den Wein ruhen zu lassen, damit er rund wird und seine Komplexität entwickelt.
Wir sind bei Ochoa davon überzeugt,dass Rotwein und Barrique ein perfektes Paar bilden. Deshalb reift der größte Teil unserer Weine in Barriques. Ziel ist, dass sie als Roble (weniger als 6 Monate Barrique), Crianza (mehr als 9 Monate), Reserva (mehr als 12 Monate) oder Gran Reserva (mehr als 18 Monate) bezeichnet werden dürfen.
Nach langer Forschung sind wir zu den Schluss gekommen, dass Tempranillo besser auf die Reifung in amerikanischer Eiche anspricht; Merlot, Cabernet Sauvignon und Graciano dafür besser auf französische Eiche. So besteht unser Bestand an Barriques zu 70 % aus amerikanischer Eiche und zu 30 % aus französischer Eiche. Die Zusammensetzung variiert je nach Jahrgang und Zielsetzung.
Aktuell experimentieren wir mit rumänischer und ungarischer Eiche und erzielen dabei fantastische Ergebnisse.
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